zildzic amer springe frei stefan luksch12Die personellen Vorzeichen vor dem Derby bei der HSG Burgwedel waren für die Handballfreunde Springe wahrlich nicht die besten. Neben den schon länger verletzten Nils Eichenberger und Maximilian Kolditz musste Trainer Oleg Kuleshow auch auf Torhüter Mustafa Wendland, der sich in der letzten Partie gegen Groß Umstadt das Außenband im Knie gerissen hatte, verzichten.

Dazu fehlte mit Pawel Pietak der beste HF-Torschütze der letzten Spiele aus privaten Gründen.

Die harte, aber immer fair geführte Partie begann überaus tempo- und torreich auf beiden Seiten. Über ein 4:4 (4.Min.), 6:6 (10.Min.) und 12:12 (20. Min.) konnten sich die Springer durch Tore von Fabian Hinz, Hendrik Pollex und zweimal Amer Zildzic beim zwischenzeitlichen 13:17 erstmals mit vier Toren absetzen. Beim Gang in die Kabinen lagen die Handballfreunde dann mit 15:18 Toren in Führung.

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten die Gastgeber und der ehemalige Springer Kay Behnke glich zum 19:19 aus. Tim Otto und Amer Zildzic brachten ihr Team wenig später wieder mit 20:23 in Front und als Hendrik Pollex drei Minuten vor Spielende zum 26:29 traf, schien der Derbysieg greifbar nah, aber Burgwedel ließ sich nicht so einfach abschütteln. 45 Sekunden vor Spielende verkürzten die Gastgeber auf 28:29 und die 120 mitgereisten HF-Fans mussten noch einmal um den Auswärtssieg bangen, denn die Handballfreunde verloren im letzten Angriff den Ball und Burgwedel hatte die Chance auf den Ausgleich, der aber aufgrund eines Stürmerfouls nicht zustande kam. So siegten die Handballfreunde am Ende knapp, aber verdient mit 28:29 Toren.

HF Springe: Daniel Hofmann und Svebor Crnojevic (beide Tor), Tim Otto 7, Amer Zildzic 7/1, Hendrik Pollex 4, Fabian Hinz 4/1, Tim Coors 3, Sergej Gorpishin 2, Maximilian Schüttemeyer 2, Luca Willmer, Sebastian Preiß und Jakob Bormann

HF-Trainer Oleg Kuleshow: "Wir haben heute richtig Lust auf dieses Spiel gehabt und wollten den Hinspielerfolg unbedingt wiederholen. Meine Mannschaft hat vor allem im Angriff viele gute Aktionen gehabt."

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