eichenberger nils springe frei stefan luksch4Die Handballfreunde Springe haben sich bei den Mecklenburger Stieren als Team mit zwei Gesichtern präsentiert und eine unnötige Niederlage kassiert.

Nach einer ausgeglichenen Startphase konnten sich die Deisterstädter mit 4:8 Toren absetzen und durch zwei Treffer von Maximilian Schüttemeyer erhöhten die Springer wenig später, beim 8:13 Zwischenstand, den Vorsprung dann sogar auf fünf Tore. Beim Seitenwechsel lagen die Handballfreunde mit 10:14 Toren in Front.

Auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte waren die Spieler um Kapitän Fabian Hinz, der nach seinem Nasenbeinbruch wieder mit dabei war, aber nur für einen Strafwurf zum Einsatz kam, das spielbestimmende Team. Jakob Bormann, sowie jeweils zweimal Maximilian Schüttemeyer und Nils Eichenberger erhöhten den Vorsprung auf 10:19 Tore. HF Co-Trainer Slava Gorpishin, der den privat verhinderten Trainer Oleg Kuleshow vertrat, musste in der Folge dann allerdings mit ansehen, wie seiner Mannschaft das Spiel mehr und mehr aus den Händen glitt. Knapp 13 Minuten blieben die Springer in der Folgezeit ohne eigenen Treffer, während die Hausherren angetrieben von den 1.480 Zuschauern den Rückstand bis auf 16:19 verkürzen konnten.

"Wir haben im Angriff nicht mehr konsequent genug gespielt und sind zu oft am Schweriner Torhüter gescheitert", blickte Slava Gorpishin nach der Partie auf die zweite Halbzeit zurück.

90 Sekunden vor Spielende traf Schwerin zum 22:22 Ausgleich und der fünffache Torschütze Jan Grolla erzielte 15 Sekunden vor Spielende den 23:22 Siegtreffer für die Mecklenburger Stiere.

HF Springe: Mustafa Wendland, Marius Aleksejev und Daniel Hoffmann (alle Tor), Nils Eichenberger 5, Maximilian Schüttemeyer 5/1, Tim Otto 4, Hendrik Pollex 3, Jonas Borgmann 3, Jakob Bormann 1, Patrik Krok 1, Sebastian Preiß, Nikolaos Passios und Fabian Hinz

Foto: Stefan Luksch

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