niewrzawa pawel springe frei michael kreikenbomMit einem Erfolgserlebnis im Gepäck konnten die Handballfreunde Springe am Sonnabend die Heimreise nach der Auswärtspartie bei der HG Hamburg-Barmbek antreten.

Die Springer, bei denen Kapitän Fabian Hinz nach seinem Auslandsaufenthalt wieder mit von der Partie war, starteten gut in die Partie und führten nach knapp zwanzig Spielminuten mit 5:9 Toren. Eine starke Abwehrleistung mit einem gut aufgelegten Torhüter Mustafa Wendland waren die Grundlage für die Springer Führung. Beim Seitenwechsel lag die Mannschaft von Trainer Oleg Kuleshow mit 12:13 Toren in Front.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Springer das spielbestimmende Team und erhöhten die Führung auf 14:20 Tore (42. Min.). Sehr stark in dieser Phase agierte im Angriff HF-Neuzugang Pawel Niewrzawa, der mit neun Treffern bester Springer Werfer an diesem Abend war. Über ein 16:22 (45. Min.) und 18:24 (48. Min.) lagen die Deisterstädter zehn Minuten vor Spielende mit 20:26 Toren in Front.

Eine Zeitstrafe gegen Tim Otto nutzen die Hausherren zur Ergebniskorrektur und verkürzten auf 24:26 Tore. Hatten die Springer in dieser Saison bereits mehrfach klare Vorsprünge verspielt, blieben sie in Barmbek zu jeder Zeit Herr der Lage. Tim Otto und Fabian Hinz erhöhten wieder auf vier Tore (24:28 / 57. Min.) und als Maximilian Schüttemeyer neunzig Sekunden vor Spielende zum 25:29 traf, war die Partie endgültig zugunsten der Handballfreunde entschieden. Hendrik Pollex erzielte mit einem Doppelschlag den 26:31 Endstand.

HF Springe: Mustafa Wendland und Daniel Hoffmann (beide Tor), Pawel Niewrzawa 9/2, Tim Otto 4, Hendrik Pollex 4, Sebastian Preiß 3, Maximilian Schüttemeyer 3, Fabian Hinz 3/1, Jonas Borgmann 2, Pawel Pietak 2, Jakob Bormann 1, Nils Eichenberger und Patrik Krok

Co-Trainer Slava Gorpishin: "Die erste Halbzeit war vor allem in der Abwehr in Ordnung. Nach dem Seitenwechsel haben wir uns eine komfortable Führung herausgespielt. In der Unterzahl haben wir dann zwei unnötige technische Fehler gemacht und Barmbek konnte verkürzen. Der Treffer von Fabian Hinz zum 24:27 war dann unheimlich wichtig und hat uns die nötige Sicherheit zurückgegeben."

Fabian Hinz: "Im großen und ganzen war das Spiel in Ordnung von uns. Wir sind gut in die erste Halbzeit gestartet und haben vor allem in der zweiten Hälfte ein gutes Spiel gezeigt. Wichtig war, dass wir beim zwischenzeitlichen 24:26 nicht den Kopf verloren haben und weiter unser Spiel durchgezogen haben."

Foto: Michael Kreikenbom

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